Unsere Einreise in die USA 2016

Einreise in die USA 2016

Im Juni 2016 sind wir zum ersten mal mit unseren zwei Kindern, 4 und 5 Jahre alt, in die USA gereist. Zuvor nur mit unserer sehr kleinen Tochter oder ohne Kinder. In diesem Post findest Du unsere Erfahrungen und Tipps.

Begonnen hat es mit den üblichen Vorbereitungen, der Esta und der Passagier-Daten Weitergabe durch die Airline APIS. In Denver angekommen nutzten wir den APC Kiosk inclusive der verkürzten  Immigration beim Beamten. Nach einer Schrecksekunde beim CPD Beamten waren wir dann drin.

Fazit: Aufwändig aber problemlos

 Hier die Details….

ESTA – Was ist neu und was ist geblieben.

 

Wie immer sind wir auch dieses mal über das US-Visa Waiver Programm in die USA eingereist.

Dazu ist es notwendig sich vorab eine Genehmigung über das  Esta – Electronic System for Travel Authorization Verfahren online einzuholen.

Gegenüber unserer letzten Reise vor 5 Jahren hat sich die Esta in einigen Punkten verändert. Damals musste jede Person noch einzeln beantragt werden.

Heute gibt es ein sehr komfortable Gruppenfunktion, die es ermöglicht mehrere Personen zusammen zu fassen, zum Beispiel eine Familie. Bei der Registrierung der Kinder wurden auch verschiedene Informationen sofort übernommen.

Der Fragenkatalog hat sich gegenüber den alten I-94 W Formular und unserer letzten ESTA in manchen Punkten geändert bzw. er wurde erweitert.

Meine Lieblings frage nach der Zugehörigkeit einer politischen Partei während der Nazi Zeit ist zum Beispiel ersetzt worden. Dazugekommen sind Fragen zu den Eltern der einreisenden Personen.

Alles in allem habe ich für unsere 4 Anträge inklusive Gruppen Erzeugung und Pass Suche in etwa 45 Minuten gebraucht. Die Gesamtkosten lagen bei 56 USD.

Die Wartezeit bis zur Genehmigung lag bei gerade mal 5 Sekunden. Vor fünf Jahren hatten wir noch ca. 36 Stunden auf die Antwort gewartet.

Advance Passenger Information System  (APIS) – Vor dem Abflug

Eigentlich hatte ich die Passagier Informationen im Kundenportal der Lufthansa eingetragen. Das sollte den Check-In beschleunigen. Hintergrund ist, das die Airline die Passagierdaten bereits vor Abflug in die USA übermitteln muss.

Am Check-In waren unsere Daten aber im System nicht auffindbar, was eine  Wiederholung der Prozedur nötig machte. Zum Glück hatten wir Vorabend Check-In gewählt, so dass das ganze ohne Stress über die Bühne ging.

Auf den Seiten der Lufthansa findest Du ergänzende Informationen zu diesem Thema.

APC – Automated Pass Control

In einem meiner älteren Artikel „Flughafen News zu USA und Kanada “ hatte ich  von den neuen Passkontrol Kiosken bereits berichtet. In Denver haben wir diese Einreise Hilfe nun das erste mal genutzt.

Bei meiner Frau und den Kindern gab es keine Probleme. Den Reisepass scannen, einige Fragen beantworten, die auch auf der ESTA standen, ein Foto, Fingerabdrücke nehmen.

Nach kurzer Wartezeit erstellte der Kiosk einen Ausdruck, mit dem man zum Immigration Schalter weiter gehen konnte.

Ich hatte kleinere Probleme aufgrund meiner Größe von 205 cm.

Meine Hände sind etwas zu groß für den Scanner, so das ich einige Versuche brauchte um das hin zu bekommen.

Beim Foto kann man die Kamera nicht soweit drehen, das ich sinnvoll im Bild bin. Deshalb muss ich etwas weiter vom Kiosk weggehen.  Dann aber war der Arm zu kurz um das Foto auszulösen. Meine Frau hat dann das auslösen übernommen.

Tipp: Große Leute brauchen einen Helfer, da weiter weg und dann der Arm zum einstellen bzw Foto machen zu kurz

Bei Thomas auf reisen-fotografie.de findest Du weitere Details zur schnelleren Einreise in die USA per Automated Passport Control (APC).

Welche Flughäfen APC anbieten findest Du auf der Seite der U.S. Customs and Border Protection.

Imigration – Einreise Officer

Da die meisten administrativen Aufgaben bereits am Automaten erledigt wurden war unsere Wartezeit bei höchstens 10 Minuten. Das sind gegen die ca. 90 Minuten in Orlando vor 5 Jahren ein echte Verbesserung.

Der Beamte verglich nochmal die Bilder in den Pässen mit den Gesichtern und fragte freundlich unsere Kleinen nach dem Namen. Stempel in den Pass und fertig.

U.S. Department of Homeland Security

Letzte Hürde war noch der CPD Beamte, der in der Regel fragt ob man Lebensmittel einführt. Auch hier hatte der Kiosk bereits einige Arbeit abgenommen. Deshalb ist hier zu beachten, das man dort auch den Ausdruck vom APC Kiosk wieder abgeben muss, was bei mir zu einem kurzen wilden Suchanfall führte.
Tipp: Bereits bei der Gepäck Ausgabe sind Schnüffelhunde unterwegs, die nach Drogen, aber auch nach Fleisch und anderen Produkten suchen, die nicht eingeführt werden dürfen. Also die Wurstsemmel von Zu hause bereits im Flieger essen.
Es geschafft, wir waren wieder im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Hier noch einige Quellen für weitere Informationen zur Einreise.

Pinterest:

Nun bist Du an der Reihe! Welche Erfahrungen hast Du in der letzten Zeit gemacht?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.