Meine Highlights in Seattle

Meine Highlights von Seattle

Benson Kua

In meinem heutigen Artikel werde ich Dir meine persönlichen Highlights von Seattle, der nördlichsten Großstadt der USA, vorstellen.

Seattle liegt bekanntlich im Nordosten der USA genauer gesagt am nördlichen Ende des Bundesstaates Washington, nahe der Kanadischen Grenze.

Wir hatten auf unserer Reise durch den Westen Kanadas auf den vielfachen Wunsch eines einzelnen die Stadt Seattle mit aufgenommen. Was auch bedeutete, das ich die Einreise nach USA hier zum ersten Mal auf dem Landweg erleben durfte. Absolutes Highlight war hier die Durchsuchung unseres Wohnmobiles nach Lebensmitteln, wobei der Korb mit den Bananen im Regal oberhalb der Fahrerkabine einfach vergessen wurde.

Nachdem unser Zeitplan an den Sehenswürdigkeiten in den Nationalparks von Alberta und British Columbia bereits stark gelitten hatte, waren nur noch 2 Tage für Seattle übrig. Diese nutzten wir dann so gut es ging, um einige Highlights in Ruhe zu besichtigen. Den ersten Tag verbrachten wir in der Innenstadt um dann am zweiten Tag und in den umliegenden Gegenden umschauen.

Space Needle

Space Needle - Seattle

Space Needle – Seattle

Die Space Needle ist ein Fernsehturm von vielen. Wie z.B. der Eiffelturm auch hat sie ihren Ursprung in einer Weltausstellung. Hier ist es die von 1962. Am Fuße der Space Needle erstreckt sich das alte Weltaustellungsgelände, das heute für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt wird.

Bekannt ist die Space Needle durch verschiedene Auftritte in Filmen, wie z.B. „Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung“ oder in der Simpsons Folge „Bart verkauft seine Seele“.

Mein Highlight waren die Aufzüge auf der Außenseite des Turms. Sie gehen außerhalb des Turms nach oben, um dann im Bereich der Plattform erst in das Gebäude einzutauchen. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen schönen Blick auf Seattle und die in der Ferne liegenden Kaskaden-Kette incl. dem Mount Rainier. Aus meiner Sicht ist sie ein perfekter Startpunkt um sich Seattle anzusehen. Wen ein Hüngerchen plagt, der kann diesen im Restaurant auf der Aussichtsebene stillen.

Am Fuße des Turms fanden wir damals auch massig Parkplätze, so das und Wohnmobil genügend Platz hatte.

Seattle Center Monorail

Es wackelt, rumpelt und scheppert, wenn sich die mehr als 50 Jahre alte Seattle Center Monorail in Bewegung setzt. Die Fahrt als solches war für uns Ereignislos, aber man kommt stressfrei in die Innenstadt und durch das übersichtliche Tempo kann man sich auch einen schönen Überblick über die Stadt machen.

Für Kinder oder jung gebliebene bietet sich hier die Möglichkeit dem Fahrer über die Schulter zu blicken und bei einem Fahrpreis von 2,25 USD kann man auch nicht meckern.

Was den Start versüßt aber das Ende beschwerlich macht, ist die Tatsache, das die Endstation der Monorail oben liegt. Das bedeutet, das man zum Wasser erstmal ordentlich den Berg hinunter darf und zum Schluss wieder hinauf muss. Dazu muss man sagen, das die Hügel in Seattle es mit den Steigungen in San Francisco aufnehmen können.

Pike Place Market

Pike Place Market SeattleJeder von uns hat schon mal von fliegenden Fischen gehört. Hier fliegen allerdings die etwas größeren. Im Pike Place Market fliegen die 3 Kilo Lachse. Einer der Besuchermagnete sind die Fischhändler die begleitet von Marktschreierei die Lache von einem zum anderen fliegen lassen.

Ansonsten hatten wir dort nette Mitbringsel wie z.B. Kränze aus Chillis gefunden.

Im Pike Place Market findet man außer Fisch und Gewürze auch verschiedenste andere Lebensmittel und Waren wie Fleisch, Gemüse und vor allem Unmengen Touristen und andere Kunden, die sich durch die Hallen schieben.

Hier finden die Besucher auch allerlei Restaurants, mit einem Schwerpunkt auf Fisch. Soweit ich mich erinnern kann gab es aber auch Steak usw. Einen Eindruck über das Treiben auf dem Markt wird Dir das folgende Video vermitteln.

Seattle Aquarium

Seattle AquariumDas Seattle Aquarium beeindruckt durch seine Vielfalt an Tieren, aber auch durch seine eindrucksvolle Vielfalt an Möglichkeiten die Tiere zu beobachten oder auch mit Ihnen in Kontakt zu kommen. Das hatte ich vorher oder auch nachher in Europa nicht gesehen.

Highlight für uns waren dort die im Aquarium heimisch gemachten Lachse, die immer wieder zum Leichen hierher zurück kommen und über eine künstliche Treppe sich ihren Weg bahnen.

Auch der dort ansässige Oktupus ist ein faszinierende Geschöpf, wenn er in seinem Labyrinth aus Glasröhrchen sich federleicht bewegt oder auch etwas kompliziertere Mechanismen öffnet um an ein Leckerchen zu gelangen.

Für Kinder gibt es dort, wie auch von anders wo bekannt, ein Streichelbecken, in dem man Seesterne oder auch andere kleine Tiere ansehen aber auch anfassen kann. Im ganzen Aquarium gibt es Tafeln, die den Kindern verschiedene Aspekte der gezeigten Tiere und der dahinter stehenden Naturschutz Initiativen erklären.

Pier 57

Über den Waterfront Park sind wir dann hinüber zum Pier 57 zum Mittagessen gelaufen. Wir hatten das hier wohl ortsübliche;-) FISCH. Die Fischrestaurants an diesen Piers sind zwar stark auf Touristen ausgelegt, aber der Fisch , die Preise und der Service waren in Ordnung. Wer Souvenirs sucht, der sollte sich hier umschauen, da findet er sicher was.

EMP Museum

EMP Museum SeattleDas EMP Museum war an diesem Tag unsere letzte Station auf unserer kleinen Seattle Tour.

EMP steht für „EXPERIENCE MUSIC PROJECT„. Es handelt sich dabei um ein Museum mit einer Mischung aus Musik Kunst und Si-Fi.

Erste Highlight ist das Gebäude selbst. Es erinnert etwas an eine Next Generation Opernhaus in Sydney auf Drogen. Zu finden ist es auf dem ehemaligen Weltausstellungsgelände nahe der Space Needle. Seine Außenhülle ist aus Metall und schimmert in den verschiedensten Farben und Formen.

Im Inneren gibt es Ausstellungen zu berühmten Musikern aus verschieden Epochen, z.B. Nirvana, Jimmey Hendrix oder die Geschichte des Musik-Videos. Zu den erwähnten Themen finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die sicherlich einen Besuch wert sind.

Camping im Saltwater State Park

Camping in Seattle ist eine gewisse Herausforderung. Wir hatten uns zugegebenermaßen auf diesen Punkt nicht optimal vorbereitet und so wurden wir davon etwas überrascht, das es in und um Seattle nicht allzu viele Camping Möglichkeiten gab. Wir fanden dann aber dennoch einen netten Campingplatz mit schönem Meerblick.

Unsere Übernachtung war ca. 15 Meilen südlich von Seattle in Des Moines. In mitten des Saltwater State Park gelegen konnten wir unser Wohnmobil auf ebenem Grund abstellen. Den Abend haben wir dann mit eine Flasche Wein am Strand verbracht, an dem normalerweise um 20 Uhr geschlossen hat, was uns ein Ranger auch eindrücklich versicherte. Doch als ansässige Camper durften wir bleiben.

Einziger Schwachpunkt ist die Tatsache, das der State Park in der Einflugschneise des Seattle-Tacoma International Airport liegt, was gerade am Morgen zu etwas Lärmbelästigung führte.

Den zweiten Tag verbrachten wir im Norden von Seattle.

Boing

Die grösste Halle der Welt, das ist das erste was man von den Boing Werken in Everett sieht, wenn man auf dem Highway eine ganze Zeit an einer nicht enden wollenden Halle entlang fährt. Bei unserem Besuch hatten wir noch das Glück, das eine 777 gerade über die Brücke zum Flughafen fuhr.

Was kann man in den Boing Werken sehen. Zunächst natürlich Flugzeuge. Im Museum Future of Flight sieht man die Teile im Detail und wo kann man sich mal im Detail einen neun Flugzeugreifen anschauen?

In der Fertigungshalle gibt es ein 90 Minuten Führung. Gezeigt werden die einzelnen Fertigungslinien, wobei man einen tollen Überblick von der Besucherebene kurz unter dem Dach der riesigen Halle bekommt. Erklärt wird wie die Flugzeuge in den 5 parallelen Linien, eine pro Flugzeugtyp, gebaut werden.

Weiter Details findest Du in meinem Artikel „Boing – Future of Flight Tour„.

Evergreen Arboretum & Gardens

Nach dem Besuch der Boing Werke auf mehrfachen besonderen Wunsch eines Einzelnen hatten wir und noch etwas Natur gegönnt. Nachdem der nahe gelegene Olympic Nationalpark etwas zu groß für unser Zeit Budget war, wurde dieser viel kleinere Alternative des Evergreen Arboretum & Gardens gewählt. Dieser Park ist gegliedert in verschiedene Themen, rund um die im Nordwesten heimische Pflanzen Welt. So kann man durch den „Northwest Native Plant Trail“ entlang schlendern oder auch die Vereinigung von Natur und Kunst genießen.

Warst Du schon mal schlaflos in Seattle?

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