Reisebericht USA 2016 Teil 1 – Denver, Rocky Mountains, Black Hills, Yellowstone

Reisebericht USA 2016 Teil 1Unsere Reise ist vorbei. Wir hatten uns viel vorgenommen und noch mehr gemacht. Die Tour hatte einige „erste Mals“ und vieles, was ich nicht mehr vermissen möchte.

Sie führte uns durch insgesamt 5 Bundesstaaten, durch Tundra, Wälder, Wüste und endlose Ebenen. Wir erlebten Mondlandschaften, wo ich sie nicht vermutet hätte.

Das Wetter war uns 2 Wochen positiv gestimmt. Die dritte Woche war eher unbeständig, aber immer warm bis HEISS.

Dieser Reisebericht wird eine kleine Serie in 3 Teilen:

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Nun ohne weitere Umschweife zu den Fakten.

Fakten

Reisezeit: 14.06.2016 – 06.07.2016
Fahrzeug: Cruise America 25ft Wohnmobil
Fahrstrecke: ca. 3550 Meilen /  5713 km
Tagesstrecken: von 10 Meilen bis zu max. 350 Meilen
Passagiere: Mama, Papa und unsere beiden Kinder 4 und 5 Jahre

Die Strecke

Grob kann man unsere Strecke in 4 Teilstrecken aufteilen.Nach dem Start in Denver, CO ging es nach Norden, über den Rocky Mountains Nationalpark Richtung Black Hills in South Dakota. Weiter nach Westen zu den Nationalparks Yellowstone und Great Teton in Wyoming. Die dritte Teilstrecke führte über das Dinosaur National Monument zu unserem südlichsten Punkt dem Arches Nationalpark in Utah. Zum Schluss ging es noch mal durch die Rocky Mountains nach Osten zurück nach Denver in Colorado. Alles in allem eine nicht sehr runde, aber dennoch eine Rundreise.

Karte Reisebericht USA 2016

Der Bericht

Tag 1: Flug von München nach Denver Nonstop. Nach erfolgter Imigration ging es ins nahe dem Flughafen gelegenen Hotel Best Western Plus, was man durchaus empfehlen kann.

Tag 2: Warten, warten, warten. Wie immer bei Wohnmobilen konnten wir unseres erst gegen 13 Uhr übernehmen. Somit war am Vormittag Kinder Bespassung angesagt. Da kam uns der Indoor Pool sehr zur Hilfe.

Mit dem Taxi zu Wohnmobil Verleihstation und Übernahme des selbigen. Einkaufen und erste eher ungewohnte Fahrt zum Campingplatz im Bear Creek Lake Park.

Tag 3: Nach einem kurzen Besuch im Dinosaur Ridge ging es weiter zum Rocky Mountains Nationalpark. Eigentlich wollten wir uns das The Stanley Hotel aus dem Film „The Shining“ von Stephen King anschauen. Doch dieses war park technisch mit unserem Wohnmobil nicht zu machen. Von außen ist es dennoch eindrucksvoll.

Am Nachmittag sind wir dann die Trail Ridge Road im Rocky Mountains Nationalpark bis zum Alpine Visitor Center gefahren. Dabei haben wir die Tundra, die Schneefelder und die zunehmend dünne Luft auf über 3700 m genossen. Übernachtet wurde auf dem Moraine Park Campground.

Rocky Mountains Nationalpark bis zum Alpine Visitor CenterSchnee am Alpine Visitor Center

Tag 4: Es geht weiter nach Norden. Ziel war Cheyenne, die Hauptstadt des Bundesstaates Wyoming. Zwischenhalt dort im Holliday Park bei der Big Boy Dampflok. Dieser Park ist sehr zu empfehlen für Kinder. Ein sehr schöner Spielplat und schattig Plätzchen für die Eltern laden dort zum verweilen ein.

Übernachtung in der Terry Bison Ranch Resort. Das dortige Bison Steak gehört zum Besten was ich an Fleisch bisher gegessen habe. Auch die Bisonherde fanden wir eindrucksvoll.

Big Boy - CheyenneTerry Bison Ranch

Tag 5: Ziel des Tages war der Custer State Park. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir endlose Ebenen. Neben vereinzelten Ranches sahen wir sogar einige Rinder weit weg auf einer Weide. Highlight für die Kinder waren echte Cowboys, die in einem Gatter Kälbchen mit Brandzeichen versahen.

Am Nachmittag gab es dann noch eine Runde Baden in dem total heruntergekommenen Evans Plunge Mineral Springs Bad in Hot Springs. Trotzdem hat es unseren Kleinen gefallen und eine Abkühlung war es auch. Das erste Bison hatten wir an diesem Tag getroffen. Leider stand es mitten auf der Strasse und somit für uns etwas ungünstig.

On The Road

Tag 6: Nach der ersten Nacht auf dem Game Lodge Campground wurde das emotionale Heiligtum der US Amerikaner, Mount Rushmore besucht. Nun verstehe ich wo die Verehrung herkommt. Das Monument ist in jedem Fall einen Besuch wert. Unbekannte Americanerin: „Best day of my life!“

Weiteres Ziel war das nicht weniger interessante Crazy Horse Memorial. Aufgrund der Hitze haben wir von einem Besuch der Nase des Indianers Abstand genommen. Das Highlight unsere Kinder war ein Tanz mit echten Indianern.

Mount Rushmore Notional MemorialCrazy Horse

Tag 7: Der Weg führte uns über Rapid City, WY zum Badlands Nationalpark Der aus meiner Sicht absolut sehenswerte Nationalpark ist schöner als ihn einige Reiseführer machen. Highlights auf dem Weg war ein Radfahrer auf der Interstate 90 und der eine oder andere Fußgänger der mit einem Koffer am Rand dort entlang lief.

Übernachtet haben wir auf einem schönen Campingplatz in der nähe des Badlands Nationalpark. Davon werde ich in einem eigenen Blog Post noch berichten.

Badlands NationalparkBadlands Nationalpark - Beware Rattlesnakes

Tag 8: Ab heute ging es nach Westen. Immer der Interstate 90 entlang. Zwischen Stop war der Devils Tower, der noch schnell eingeplant wurde. Umweg war nur 70 Meilen. Dort fand auch die Mittagspause mit Sandwiches statt.

Über Gilette und Buffalo ging es gen Westen bis nach Sharian. Eigentlich wollten wir den Kindern was gutes tun und haben uns 2 Rastplätze mit Spielplatz ausgesucht. Diese wurden allerdings aufgrund der großen Hitze > 95 Grad Fahrenheit, verschämt.

Der KOA Campingplatz in Sharian entschädigte dann mit einem Pool und einem schönen Spielplatz. Beides wurde dann auch ausgiebig genutzt. Einziger Nachteil war die fehlende Grill Stelle.

Devils Tower Sunset

Tag 9: Am nächsten Vormittag ereignete sich eine Überraschung. Ich hatte auf unserem weiteren Weg zum Yellowstone Nationalpark auf der Karte ein kleines grünes Gebiet entdeckt, das wir durchqueren mussten. Meine Einschätzung, ein Wald Gebiet.

Eh nein, es war ein kleiner Pass, der uns auf ca. 3000 m Höhe brachte. So konnten die Kinder noch ein bisschen im Schnee spielen. Der weitere Weg führte durch eine Mond ähnliche Landschaft, die mich stark an den Grand Canyon erinnerte.

Über Cody und einem Besuch im dortigen Buffalo Bill Center of the West ging es zum Elk Fork Campground im Shoshone National Forest.

Burgess Junction Buffalo Bill Reservoir

Tag 10: Yellowstone wir kommen. Wir enterten den Yellowstone Nationalpark über den West Eingang. Die ersten Eindrücke auf dem Weg zum Yellowstone Lake waren von Waldbrand Flächen geprägt, die man überall im Park findet.

Mittagessen fand am Ufer des Yellowstone Lake statt. Dort konnten die Kinder auch noch eine Weile schön spielen. Es bestand auch keine Gefahr zu ertrinken, da der See so kalt ist, das keiner weiter als mit der großen Zehe ins Wasser geht.

Am Nachmittag sind wir dann zum Madison Campground gefahren und haben diesen und das angrenzende Madison River Valley erkundet.

Yellowstone WildfireYellowstone Nationalpark - Madison Valley

Tag 11: Der Reiseführer sagt, früh losfahren und er hatte Recht. Wir waren gegen 930 Uhr am Old Faithful , dem wohl bekanntesten Gaysr des Yellowstone. Wir bekamen noch einen Parkplatz, aber schon relativ weit hinten.

Wie wir nach der 2ten Vorstellung des alten Herrn und einem riesigen Eis gegen 1130 Uhr wieder zurück kamen, war kein Plätzchen mehr frei und der Parkplatz ist rießig.

Keinen Parkplatz haben wir dann auch beim Grand Prismatic Spring bekommen, deshalb gab es am Mittag dann Burger in Mammoth Hot Springs. Die Mittagspause mit Kindermusik war wohl zu lang, denn die Autobatterie war danach leer.

Mit Hilfe eines Starthilfe Kabels und der freundlichen Unterstützung eines Ranchers machten wir das Wohnmobil aber wieder flott. Abends gab es dann Steak vom Grill für alle.

Tag 12: Der wahrscheinlich teuerste Einkauf meines Lebens war in West Yellowstone, MT. Einem kleinen sehr schönen Städtchen 4 Meilen westlich des Yellowstone Parks. Für ein paar Kleinigkeiten wir wir halt brauchen gingen mal schnell 200 USD über den Ladentisch.

Unser zweiter Versuch beim Grand Prismatic Spring endete wie der erste. Somit war am Nachmittag der Besuch beim West Thumb Geyser Basin angesagt.

Auf dem Rückweg hat es doch noch geklappt, 1845 Uhr und wir hatten einen Parkplatz. Jetzt wurde die Grand Prismatic Spring in vollen Zügen genossen. Eh, ne viel war bei dem ganzen Dampf nicht zu sehen, aber das was wir sahen, war schon genial.

Yellowstone Nationalpark - Westin Basin Yellostone Nationalpark - Westin Basin

 

So damit endet nun Teil 1 meines Reiseberichts.

Im Teil 2 geht es nach Süden über das Disaur National Monument zum Arches Nationalpark. Das Finale bildet unsere Fahrt zurück nach Denver incl. 3 Tage Pool und Sonne. Diesen Bericht findest Du hier nächsten Freitag 26.082016.

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Jetzt bist Du dran, schreib mir Deine Erfahrungen zu Yellowstone und co.

2 Gedanken zu „Reisebericht USA 2016 Teil 1 – Denver, Rocky Mountains, Black Hills, Yellowstone

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