Reiseplanung: Mit oder ohne Reiseführer?

Lieblingsreiseführer

Mit oder ohne Reiseführer, das ist hier die Frage. Beim stöbern im Internet bin ich über die BlogparadeReiseplanung: Mit oder ohne Reiseführer?“ von Ulrike Hecker gestoßen und mich spontan entschlossen zu dem Thema auch meinen Beitrag zu leisten.

Ganz nebenbei ist dies auch gleich meine ersten Blogparade, an der ich überhaupt teilnehme. Deshalb bitte ich um Nachsicht, sofern mir ungewollte der eine oder andere technische Fehler in der Beantwortung der Fragen geschiet.

Das waren die Fragen:

  • Schafft Ihr Euch noch Reiseführer in Buchform an? Oder als eBook?
  • Informiert Ihr Euch auch oder ausschließlich im Internet?
  • Was muss ein guter Reiseführer Eurer Meinung nach unbedingt enthalten?
  • Gibt es ein Erlebnis, in dem Euer Reiseführer (also das Buch, nicht der Mensch 😉 ) eine Rolle spielte?

Die gute alte Zeit

Früher war alles einfach. Da bin ich in die Bibliothek oder wie es bei uns im Ort es hieß, in die Bücherei gegangen. Hab mir 1-2 Wochen vor dem Reise antritt einen Reiseführer ausgeliehen und dann versucht ihn ohne größere Beschädigung oder vielleicht sogar pünktlich zurück zu geben. Warum Bücherei? Ja das Reisebudget war knapp und da war es günstiger sich einen zu leihen. Die Reiseplanung als solches fand dann auf einem Stück Papier statt, das ich wenn möglich auch in den Urlaub mit genommen habe..

Was gibt es heute für Möglichkeiten?

Heute ist es anders. Heute gibt die verschiedensten Möglichkeiten, der Informationsgewinnung. Reiseportale, Blogs, ausländische Zeitungen im Internet, Videos, eBooks und natürlich nicht zu Letzt auch das gute alte Buch. Letzteres hat den großen Vorteil, das der Akku dort nicht leer sein kann. Und das immer dann, wenn man gerade schnell nachschauen will, wie die Kirche heißt, vor der man gerade steht.

So und was machen wir nun?

Unsere Reiseplanung geschieht in der Regel IT basiert. Das heißt ich oder meine Frau hat eine Idee und dann wird Google gefragt bis der Arzt kommt. Ist dann die erste Euphorie, mal schauen was es da denn so alles gibt, vorbei oder ich möchte mich einfach mal etwas oberflächlicher informieren, lese ich gerne mal Reiseberichte oder Erfahrungsberichte, wie das Buch „Ein Jahr in San Francisco“ das ich schon mal vorgestellt hatte.

Vordenker sind gefragt – Reiseführer

Um nun die grobe Planung zu machen, ist für mich das Thema eBook oder Reiseführer aus Papier die erste Wahl. Ich bin etwas von den eBooks abgekommen, da das lesen dieser ohne Ebook Reader, auf dem IPad oder PC eher anstrengend ist. Vorteil solcher Bücher ist klar der, das sich jemand schon mal die Arbeit gemacht hat, die echten Highlights zusammen zu tragen. Ein Reiseführer landet auch immer bei uns im Gepäck, da meine Frau immer gerne mal auf Reisen darin schmökert.

Was macht für mich ein guter Reiseführer aus?

Ich mag es eigentlich nicht, wenn ein Reiseführer einer bloßen Wortwüste gleicht. Diese Gattung ist schwer zu lesen und damit auch schwer zu verstehen ist. Ein gutes Exemplar ist das, das einem das Gefühl vermittelt, was man an dem beschriebenen Ort finden wird. Ein weiteres Merkmal guter Reiseführer ist es, wenn Hinweise auf weiterführende Informationsquellen gegeben werden.

Meine Frau möchte gerne neben den Texten auch Bilder haben, die ihre einen Überblick über die Besonderheiten der verschiedenen Orte geben. Hier stehen bei Ihr die Reiseführer von Vis-A-Vis ganz vorne im Regal.

Was nicht in Reiseführern steht

Steht die Grobplanung, geht es an die Planung der Details, bzw. der Besonderheiten der Reise. Hier bin ich dann in Foren und auf Blogs unterwegs und suche nach Details, die aus einer Reise etwas besonderes machen.

Auf der Reise

Zum Schluss ändert sich dann in der Regel natürlich noch das eine oder andere, denn ein Plan hat nur eine Konstante. Der Reiseplan kann und wird sich ändern. Auf der Reise selber entscheiden wir dann spontan, ob wir was ändern oder nicht. In der Regel passiert es immer das wir etwas anderes machen, da ich noch keine Reise erlebt habe, auf der wir nicht noch eine Überraschung gefunden haben.

Zusammenfassung

Reiseführer haben genauso ihre Daseinsberechtigung wie die digitalen Medien. es kommt darauf an, das man das optimale zur richtigen Zeit zu nutzen.

9 Gedanken zu „Reiseplanung: Mit oder ohne Reiseführer?

  1. Der Beitrag ist wirklich sehr Interessant. Ich würde auch gern einen Beitrag dazu beitragen 🙂

    Also ich persönlich lieb es mit einem Reiseführer eine Stadt zu erkunden. Mein Handy hat im Ausland sowieso kein Netz und deshalb ist für mich die klassische Variante das Beste.
    Ab und zu muss ich aber sagen, dass ich das Internet benötige und dann muss man sich die eine oder andere Info aus dem Netz siehen.

    VG
    Heidi von Segway Köln

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